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Caviezel im roten Bereich

Caviezel im roten Bereich

Alpin Snowboarder Dario Caviezel setzt auf das sogenannte Sypoba-Training von Athletik-Coach Robin Städler. Es treibt Caviezel bis ans Limit. Der Churer leidet für sein grosses Ziel Peking 2022.

Rinaldo
Krättli
vor 2 Monaten in
Wintersport

Es ist heiss an diesem Donnerstagmorgen in Jona (SG). Bretter, Rollen und Gewichte liegen auf der Tartanbahn der Sportanlage Grünfeld bereit. Viel mehr benötigt die Trainingsgruppe, zu der nebst Dario Caviezel auch seine Freundin Ladina Jenny gehört, nicht. In den kommenden 90 Minuten wird unter Anleitung des Athletik-Coaches Robin Städler, wie das jeden Donnerstag der Fall ist, das härteste Training der Woche stattfinden.

So treibt Robin Städler seine Athleten an die Grenzen:

Caviezel und Co. werden «geschliffen».

Dass Caviezel mit Städler zusammenarbeitet, hat mit Caviezels Freundin zu tun, die bereits seit einigen Jahren mit Städler trainiert. Ausschlaggebend waren aber auch Schmerzen im Knie von Caviezel. Der Alpin Snowboarder entschied sich auch deshalb bewusst für Städler. Dieser hat die Trainingsmethode namens Sypoba selbst entwickelt. Nebst der eigentlichen Fitness liegt ein Hauptfokus auf der Prävention. Durch die Trainingsmethode sollen Verletzungen vorgebeugt werden.

Robin Städler, Athletik-Trainer von Dario Caviezel.

Zu Städlers Kunden zählten schon Eiskunstläuferin Sarah Meier, die Eishockeyspieler Jonas Hiller und Timo Helbling sowie Schwinger Jörg Abderhalden. Heute sind es nebst Caviezel und Jenny beispielsweise die beiden Schwinger Damian Ott und Werner Schlegel.

Für alle sei das intensive Training jedoch nicht geeignet, wie Städler erklärt:

Robin Städler, Athletik-Trainer von Dario Caviezel.

«Ich bin froh, geht es bald auf den Schnee. Dann kann ich wieder aufs Brett stehen und die Piste runterfahren», meint Caviezel nach der intensiven Einheit mit Städler. Man kann sein Begehren nach Wintersport angesichts der Leiden im Athletik-Training verstehen.

Dario Caviezel, Alpin Snowboarder.

Caviezels «Road to Peking» verläuft nach Plan. Er ist verletzungsfrei und konnte im Sommer optimal trainieren. Keine Selbstverständlichkeit, wie das Beispiel Talina Gantenbein zeigt.

Die physische Basis stimmt, bald kann der Bündner Alpin Snowboarder am Feinschliff auf dem Schnee arbeiten. Peking 2022 erscheint an seinem Horizont immer näher.

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